Kategorie: Social Media

  • Mein persönlicher #rp13 Sessionplan – Teil 2

    So, nach den Sessions, die ich definitiv verpassen werde, folgen hier nun die Sessions, die ich auf jeden Fall, definitiv, hundertprozentig, komme was das wolle, … mitnehmen möchte. Ob dann doch noch was anderes wichtiger ist, werden wir sehen…ich mag mich da nicht zu sehr festlegen und mir damit die Chance auf spontane Umplanungen nehmen. ;)

    Not to miss – Sessions Montag nachmittag

    Das Buch muss überwunden werden
    Ich bin ein oller Bücherwurm, würde mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen…

    10 Fehler die wir alle machen
    Nonprofits und Social Media, für die ehrenamtliche Arbeit interessant für mich.

    Von Social Media Management zu Social CRM
    Klingt total spannend.

    Not to miss – Sessions Dienstag vormittag

    Zeit – Geld – Familie
    MEIN Thema… ;)

    Netzgemüse
    Gelesen und für gut befunden, also anhören!

    Not to miss – Sessions Dienstag nachmittag

    Heute aufwachsen in Digitalistan
    Eh klar, Social Media und Kinder, da muss ich hin…

    Wer bist du wirklich…?
    Das klingt total interessant. Wenn ich das irgendwie zeitlich hinbekomme, würde ich das auch gerne mitnehmen.

    Not to miss – Sessions Mittwoch vormittag

    Keine einzige Session am Mittwoch vormittag, die ich definitiv nicht verpassen will. Interessant! Dann ist das wohl mein Zeitfenster für noch nicht geknüpfte Kontakte…

  • Mein persönlicher #rp13 Sessionplan – Teil 1

    Noch bin ich nicht wirklich in der Feinplanung – und das ist auch gut so, da sich offensichtlich der Zeitplan für die Sessions noch im Wandel befindet. Ich hatte mal grob drübergeschaut und ein paar Sachen rausgesucht, allerdings sind die jetzt plötzlich zu anderen Zeiten eingetragen… Ausserdem gibt es noch nicht wirklich viele eingetragene Workshops, nur die Sessions sind ausgefüllt, da kann und wird sich also noch einiges tun.

    Ich werde also wohl eher spontan vor Ort entscheiden, was ich dann wirklich an Sessions anschaue. Hängt auch immer noch davon ab, was sich so „nebenbei“ ergibt, wen man trifft, mit wem man sich unterhält und und und…

    Heute daher erst mal in einem ersten Teil die Sessions, die ich gerne machen würde, aber auf jeden Fall verpassen werde, weil ich da zwecks An- oder Abreise noch oder schon in der Bahn sitze…

    Missed Sessions Montag vormittag

    Data Cuisine – How to get juicy data from spreadsheets
    Wollte ich eigentlich unbedingt mitnehmen, da interessant und im beruflichen Alltag nützlich und weil mir der Ansatz gefällt. Schade!

    Kinderkram: „So nutzen Kids das Web“
    Gut, das wäre jetzt total meine Session gewesen – persönlich UND beruflich! Und ich ärgere mich, dass ich da noch unterwegs bin und setze große Hoffnungen drauf, dass es eine Aufzeichnung gibt.

    Sketchnotes
    Grade erst drauf gekommen, was das Tolles ist – und schon einen verpassten Workshop! Verdammich! Nun gut, ich muss das also anders lernen! Tschakka!

    Missed Sessions Mittwoch nachmittag

    Wie das Internet literarisches Schreiben verändert
    Auch MEINE Session, beruflich und privat. *grummel*

    Die vierte Wand als Twitterwall
    Theater und Social Media. Interessiert mich zunehmend, nicht erst seit dem #kultup meines Lieblingstheaters. Werd ich verpassen. Ärgerlich.

    Gute MOOCs – böse MOOCs?
    Die Session von zweien „meiner“ Fernlehrerinnen. Und ich sitz da schon wieder im Zug unterwegs nach Hause. Finde ich sehr ärgerlich, das zu verpassen, zumal ich das Thema MOOC interessant finde und gerne was drüber hören würde.

     

    Sechs Sessions, die ich eigentlich auf der Unbedingt-anhören-Liste hatte und die ich nach aktuellem Stand des Zeitplans definitiv verpassen werde. :(

    In Teil 2 folgen dann die Sessions, an denen ich auf jeden Fall, komme was da wolle, teilnehmen möchte. Mal sehen, ob das dann tatsächlich auch so kommt oder ob ich dann doch NOCH wichtigere Sachen/Sessions/Gespräche/Treffen/Workshops auf der re:publica entdecke…

  • Wie wahrscheinlich ist ein Shitstorm?

    Gerade tobt es mal wieder im Social Web. Diesmal hat es die Firma CelebBoutique getroffen. Neulich waren es noch Adidas, der Tagesthemen-Sprecher Ingo Zamperoni, Fressnapf, die ING-Diba….. Die Rede ist vom Shitstorm, einer Entrüstungswelle, die durch die sozialen Netze brandet.

    CelebBoutique hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man bei der Reaktion auf einen sich anbahnenden Shitstorm falsch machen kann. Sehr gut zusammengetragen hat das Richard Gutjahr, dessen Artikel „CelebBoutique – Rise of a Shitstorm“ ich allen nur ans Herz legen kann.

    Wie entsteht nun aber so ein Shitstorm? Und wie wahrscheinlich ist es, dass er mich trifft?

    Nicht jede Kritik im Netz und erst recht nicht jede negative Äusserung über ein Unternehmen oder eine Marke führen gleich zu einem Shitstorm. Im Allgemeinen erleben wohl eher wenige Unternehmen tatsächlich einen wirklichen, ernsthaften und auch als solchen zu bezeichnenden Shitstorm.

     

    Quelle: http://www.feinheit.ch/blog/2012/04/24/shitstorm-skala/

    Kritik im Netz erreicht nach meiner Einschätzung höchstens Stufe 3 auf dieser Grafik – und wenn man als Unternehmen mit gesundem Menschenverstand reagiert, wage ich anzuzweifeln, dass überhaupt diese Stufe erreicht wird. Wichtig ist dabei, dass die Reaktion
    – schnell
    – auf Augenhöhe und
    – angemessen
    erfolgt. Voraussetzung hierfür ist ein gutes Social-Media-Monitoring und eine gewisse Vorbereitung darauf, wie mit Krisenfällen umgegangen werden soll.

    Wer Zeit hat, sollte sich auf jeden Fall zu diesem Thema auch Sascha Lobos Vortrag „How to survive a Shitstorm“ von der re:publica 2010 ansehen.

     

    Damit es wirklich zu einem ernsthaften Shitstorm kommen kann, müssen auf beiden Seiten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Wie man als Unternehmen auf einen Shitstorm richtig reagiert, dazu finden sich sehr viele „Anleitungen“ im Netz. Sehr gut zusammengefasst beispielsweise als „10 Punkte, die eine gute Krisenkommunikation ausmachen“ von PR-Blogger. Wer diese Punkte beachtet und sich vorbereitet, läuft nur wenig bis keine Gefahr, einen Shitstorm zu erleben, der über eine schwache Brise hinausgeht.

    Spannend finde ich jedoch auch, sich einen Shitstorm mal von der anderen Seite her anzusehen, nämlich aus Sicht der Verursacher.

    Quelle: http://www.feinheit.ch/blog/2012/06/17/wie-starte-ich-einen-shitstorm/

    Mein Fazit: wer sich mit Hilfe eines Experten vorbereitet, nimmt einem Shitstorm bereits als laues Lüftchen den Wind aus den Segeln und senkt damit dessen Wahrscheinlichkeit auf ein Minimum!

  • Zurker – Der neue Stern am Himmel sozialer Netzwerke?

    Es gibt ein neues Netzwerk. Mal wieder. Netzwerke entstehen und verschwinden, manchmal beinahe unbemerkt, immer mal wieder. Diesmal heißt der neue Stern am Netzwerkhimmel Zurker.

    Noch befindet sich Zurker in der geschlossenen Phase eines Beta-Tests und ist nur per Einladung zugänglich. Ein Konzept, das auch bei Google+ schon aufging. Künstliche Verknappung, um etwas besonders interessant zu machen, das funktioniert schon immer.

    Zurker wird gelobt als das neue Anti-Facebook, denn es verspricht, die Rechte seiner Nutzer zu achten und es verspricht, irgendwann demnächst seinen Nutzern zu gehören. Wann das sein wird, ist noch ein wenig unklar. Nutzer können sogenannte vShares (zum Preis von 1€ je Stück) kaufen – bzw. zumindest während der Beta-Test-Phase auch über Referrals bekommen. Diese vShares sind sozusagen Anteile an Zurker und erst wenn in einem Gebiet (in unserem Fall geht es um Zurker Europe) 1 Mio. vShares vergeben wurden, wird Zurker (angeblich) umgewandelt in eine Gesellschaft, die seinen Nutzern gehört. Nun ja, wir werden sehen, ob dieses Geschäftsmodell aufgeht. Der Spiegel sieht es kritisch, vor allem auch aufgrund ein wenig – nennen wir es mal – unklarer derzeitiger Besitzverhältnisse.

    Nach dem Einloggen offenbart sich wenig Neues. Es gibt aber auch eigentlich keinen Grund, das Rad neu zu erfinden. Derzeit sind natürlich erst einmal nur die early adopters dort zu finden und es ist wie immer bei einem neuen Netzwerk schwer, Leute zu finden, die man kennt. Bis das Netzwerk deutlich mehr Mitglieder hat, wird das wohl auch noch so bleiben. Und erst dann, wenn man ein paar mehr Kontakte dort hat, kann man auch abschätzen, ob einem Zurker einen Mehrwert bietet oder eher nicht.

    Zurkers „Newsstream“ ist aufgeteilt in „Home“ – das eigene Zuhause, in dem alles angezeigt wird, was bei einem selber passiert; und „Street“ – die Umgebung, auf der angezeigt wird, was bei den eigenen Kontakten passiert. Kommentiert jemand eines meiner Fotos, erscheint das in meinem Home-Bereich. Kommentiert jemand das Foto eines Kontaktes, erscheint es im Bereich Street.

    Was bei Twitter das Fav ist und bei Facebook das Like, ist bei Zurker ein sogenannter Zurk. Wobei der/das Zurk weniger ein zustimmendes Like sein soll, sondern eher ein „Danke, dass du die Information geteilt hast“ – den Like-Button interpretieren viele inzwischen auch in diese Richtung. Zurks kann man auf beinahe alles geben, Posts, Fotos, Kommentare, alles ist möglich. Teilen kann man auf Zurker ebenfalls alles, was man auf Facebook, Twitter und sonstwo teilen kann. Nichts Neues also, so insgesamt. Zurker verspricht aber, dass die geteilten Inhalte und Rechte an Fotos und so weiter anders als bei Facebook im Besitz der Nutzer bleiben. Ob das allein an Vorteilen reicht, um dem Platzhirsch Facebook den Rang abzulaufen, wage ich derzeit noch zu bezweifeln.

    Hier noch von Zurker ein kleines Video (auf englisch), um zu zeigen, was man wo und wie machen kann:

    Optisch und von den Funktionalitäten her kommt Zurker ein wenig altbacken daher in meinen Augen. Ein wenig frischeres Design wäre schön gewesen. Nach einer kurzen Weile des Umschauens findet man sich allerdings gut und einfach dort zurecht, im Prinzip ist ja alles wie überall sonst auch, heißt nur ein wenig anders. Ob Zurker für Unternehmen einen Mehrwert besitzt, muss die Zeit zeigen. Sicherlich muss dazu erst die kritische Masse erreicht werden, der Aufwand, ein weiteres Netzwerk zu pflegen, lohnt bei der derzeitigen Mitgliederzahl nicht wirklich meiner Meinung nach. Zurker selbst bietet aber die Möglichkeit, sogenannte Entities anzulegen, die den Seiten bei Facebook entsprechen – eine Nutzung durch Unternehmen und Organisationen ist also möglich und eingeplant.

  • Wie Ihr Unternehmen auf Twitter erfolgreich ist

    Eine kurze Zusammenfassung des Reports „Strategies for Effective Tweeting: A Statistical Review

     

    Der richtige Zeitpunkt

    Die besten Wochentage für erfolgreiche Tweets sind Samstag und Sonntag. Das gilt unabhängig davon, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist. Ist Ihr Büro am Wochenende nicht besetzt, nutzen Sie eines der Tools, mit denen es möglich ist, Tweets zu terminieren. Tweets während der Bürozeiten – also zwischen 8 Uhr morgens und 19 Uhr abends – werden mit 30% höherer Wahrscheinlichkeit weiter verbreitet als Tweets ausserhalb dieser Zeiten. Interessanterweise gilt dies auch für die Nachrichten, die am Wochenende getwittert werden. Facebook-Posts hingegen sollten Sie eher ausserhalb der Bürozeiten veröffentlichen. Mit einem Mix aus Facebook und Twitter können Sie so erreichen, dass Sie dauerhaft im Online-Gespräch sind.

     

    Die richtige Menge

    Tweets mit maximal 100 Zeichen werden mit 17% höherer Wahrscheinlichkeit weiterverbreitet als längere Tweets. Bei diesen Tweets besteht die Möglichkeit, noch einen kurzen eigenen Kommentar vor dem Retweeten hinzuzufügen.
    Wie häufig Sie twittern, hängt davon ab, wie viel Sie mitzuteilen haben. Als Faustregel gilt, dass 4 Tweets pro Tag das Maximum sein sollten. Haben Sie Ihren Lesern jedoch 15 Mal am Tag wirklich Relevantes mitzuteilen, dann tun Sie das. Lassen Sie Ihre Leser aber nicht die 4 wirklich wichtigen Botschaften aus Ihren täglichen 15 mehr oder weniger relevanten Tweets herausfiltern – das werden sie nicht bzw. nicht auf Dauer tun! (Nicht mit eingerechnet sind hier die @replies!) Qualität geht über Quantität!

     

    Der richtige Inhalt

    Tweets, die Links beinhalten, werden mit 86% höherer Wahrscheinlichkeit retweetet als solche ohne Links. Wichtig ist, immer noch einmal nachzuprüfen, ob der eingefügte Link auch wirklich funktioniert. Nicht funktionierende Links sind der absolute Erfolgskiller! Die meisten nicht funktionierenden Links (92%!) resultieren übrigens aus einem vergessenen Leerzeichen zwischen Tweet und Link. Ebenso sind Tweets mit Bildern deutlich erfolgreicher als reine Text-Tweets.
    Tweets mit Hashtags (erkennbar an diesem Zeichen #) werden doppelt so oft beachtet bzw. weiter verbreitet als Tweets ohne. Achten Sie jedoch darauf, Hashtags nicht im Übermaß zu verwenden. Ein bis zwei Hashtags sind in einem Tweet optimal, bei mehr als zwei Hashtags sinkt die Weiterverbreitungsrate um 17%.

     

    Aufforderung zum Re-Tweet

    Auch wenn es banal klingt: Tweets, die den Leser zum Retweeten auffordern, werden 12 Mal häufiger tatsächlich retweetet! Leser mögen anscheinend diese Aufforderung, aktiv zu werden. Nutzen Sie dabei das ausgeschriebene Wort „Retweet“, denn auf diese Weise wird Ihre Nachricht 23 Mal wahrscheinlicher weiter verbreitet als wenn Sie mit der Kurzform „RT“ dazu auffordern (nur 10 Mal höhere Wahrscheinlichkeit als ganz ohne Aufforderung).

     

    Die Rahmenbedingungen

    Ihr Profil sollte vertrauenerweckend sein. Laut einer Studie sollten Sie folgende fünf Faktoren vermeiden:
    – Ungewöhnliche Rechtschreibung/Grammatik/Interpunktion im Tweet
    – Keinen persönlichen Avatar (sondern das twittereigene Ei)
    – Einen Cartoon-Avatar
    – Deutlich mehr gefolgte Profile als eigene Follower
    – Verwendung eines Logo-Avatars (in Deutschland aber weniger abschreckend)
    Im Web 2.0 kommunizieren nicht Marken oder Firmen, sondern Menschen – daher sollte Ihren Lesern der Mensch hinter den Tweets bekannt sein. Twittern Sie im Team, stellen Sie sich im Twitterprofil kurz vor und versehen Sie die Tweets mit Autorenkürzeln.