Kategorie: Social Media

  • Wie viele Blogs gibt es in Deutschland?

    Wie viele Blogs gibt es in Deutschland

    Bei Recherchen stieß ich auf einen Artikel von Jan-Hinrik Schmidt zum Thema „Wie viele Blogs gibt es in Deutschland?“. Leider ist der Artikel inzwischen schon recht alt und die Zahlen darin daher nicht mehr aktuell. Da es aber die im Artikel erwähnte Onlinestudie von ARD/ZDF auch aktuell gibt, dachte ich, man könnte ja mal näherungsweise neuere Zahlen zusammenrechnen nach dem Modell des Originalartikels. Also los….

    • 77% der Deutschen ab 14 Jahren sind Onliner, das sind 54,2 Mio Personen.
    • 16 Prozent der deutschen Onliner nutzen zumindest ab und zu Blogs, das sind etwa 8,7 Millionen.
    • Der folgende Punkt ist schon schwerer einschätzbar. Da die Zahlen 2013 nicht mehr erhoben wurden, nutze ich hier die Zahlen aus 2012: 52 Prozent der Internetnutzer haben (mindestens wöchentlich) schon einmal selbst Beiträge und Kommentare innerhalb der Community geschrieben, das sind etwa 4,35 Millionen.
    • Da bei den Beiträgen im Internet auch Kommentare auf Blogs enthalten sind und man nicht davon ausgehen kann, dass jeder, der Beiträge im Internet schreibt, ein eigenes Blog führt, kürze ich mal auf knapp die Hälfte: 2,2 Millionen Deutsche ab 14 Jahren, die schon mal ein Blog geführt haben oder noch führen.
    • Nun führt nicht jeder nur ein einziges Blog, sondern manche davon sicherlich auch mehrere, also nehme ich (analog zur Originalquelle) diese Zahl mal 1,5 und bekomme die nette Zahl von 3,3 Mio Blogs (aktive und ruhende).

    Mit der gleichen Berechnungsmethode ergab sich für 2010 ein Wert von 1,5 Millionen Blogs. Das würde dann mehr als eine Verdopplung innerhalb von 3 Jahren bedeuten, was ich mir gut vorstellen kann.

    Aber Vorsicht: Diese Zahl ist mehr als nur wackelig und mehr als nur geschätzt und zusammengereimt. Das Fazit aus dem Originalartikel kann ich daher nur unterschreiben:

    “Man kann die Zahl nicht wirklich verlässlich schätzen, aber ich gehe davon aus, dass es derzeit mehrere hunderttausend aktive Blogs in Deutschland gibt; dazu kommt eine deutlich größere Zahl von inzwischen nicht mehr aktiv betriebenen Blogs, die noch online stehen.”

    Und warum es so schwer ist, verlässliche Zahlen zu nennen, lest ihr bitte im Originalartikel nach, ja!? Das muss ich hier nicht noch wiederholen, denn das ist immer noch aktuell…
    Also, dann jetzt mal durchzählen bitte, damit wir verlässlichere Zahlen bekommen! ;)

    Fotocredit: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

     

  • #rp14 – Call for Papers gestartet

    Auch kommendes Jahr findet natürlich wieder die re-publica statt – und da es nicht mehr so wahnsinnig lange hin ist bis dahin, startete jetzt der Call for Papers für die #rp14

    re:publica 14 - INTO THE WILD

    Das Motto lautet „Into the Wild“ und man darf bereits gespannt sein, was für tolle Vorträge sich dahinter verbergen werden. Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen will oder immer noch nicht alle Vorträge vom letzten Jahr nachgeschaut hat, dem sei der YouTube-Kanal der re-publica ans Herz gelegt, dort finden sich alle aufgezeichneten Sessions der #rp13 – und auch Material der Vorjahre.

    Ich bin, wie auch letztes Jahr, voraussichtlich ebenfalls vor Ort – aber sicherlich nicht mit einem Vortrag. ;) Dafür aber auf jeden Fall, um nette Menschen zu treffen, neue Bekannte und alte Freunde zu sehen und natürlich für jede Menge Information, die riesige Party und das tolle Feeling! Ich freu mich jetzt schon drauf!

     

  • #SoMM Blogparade: Faszination Social Media

    Faszination Social Media ist das Thema der #SoMM Blogparade. #SoMM, das ist der Hashtag bei Twitter, unter dem „wir Social Media Manager“ (bzw. Social Media Manager in Ausbildung *g*) vom Fernkurs des ILS bzw. der Fernakademie uns austauschen. Irgendwann kam die Idee einer Blogparade auf, die nun unter #SoMMblog verbreitet wird.

    #SoMM Blogparade

    Ein paar Artikel dazu gibt es schon, die ich auch gelesen habe. Faszination Social Media, auch ich habe für dieses Thema gestimmt. Nun bin ich mir nicht mehr sicher, was ich dazu schreiben soll. Vor allem nicht, nachdem ich die Beiträge von Anja und Jasmin gelesen habe.

    Wie auch für Anja gehören die Social Media für mich ganz normal zum Alltagsleben dazu. Einfach ein weiterer, sehr schöner, sehr schneller Kanal zum Austauschen, zum Informieren, zum Kontakthalten. Ich tat mir anfangs ein wenig schwer damit, mich „frei“ in Facebook und anderen sozialen Medien zu bewegen und ich überlege auch heute noch, WAS genau ich schreibe und veröffentliche. Aber Social Media, das ist mein Job, mein Alltag, das gehört dazu für mich. Einen Blogbeitrag schreiben, eine Statusnachricht kommentieren, einen Tweet faven….

    Faszination Social Media

    Fasziniert mich das nun? Nein, denn es ist ja Alltag für mich.
    Aber eben auch ja! Ja, in gewisser Weise fasziniert es mich. Die Schnelligkeit, in der Informationen ausgetauscht werden. Die Möglichkeiten, die sich ergeben aus Kontakten über Social Media. Doch, irgendwie ist das eine faszinierende „neue“ Welt.

    Und was mich auch fasziniert, ist, wie digital, wie Social Media unser Nachwuchs aufwächst. Da haben Zehnjährige ganz normal ein Smartphone. (Nein, meine nicht, Smartphone gibt’s testweise ab 11,5 Jahren, mit 12 dann freigegeben, aber mit Regeln und Vertrag versehen zwischen Kind und mir.) Da wird schon lange vor dem 13. Geburtstag ein Facebook-Profil eingerichtet, auch wenn Facebook das gar nicht erlaubt. Da twittern schon Grundschüler über ihren Alltag. Alles noch viel normaler, viel alltäglicher für die Kleinen, als es für mich ist. Das fasziniert mich!

    Was mich auch fasziniert, ist, wie offen viele mit ihrem Privatleben in den Sozialen Medien umgehen. Es scheint da keine Grenzen zu geben und vielen scheint nicht bewusst zu sein, wer da alles lesen kann, was gerade veröffentlicht wurde. Die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook scheinen viele noch gar nicht wahrgenommen zu haben! Sagt das denen keiner? Gibt es keine VHS-Kurse dazu, wie man sein Facebook-Profil vor den Augen Unbefugter schützt? Muss es das geben, so wie Englisch für Wiedereinsteiger? Nach kurzer Recherche sehe ich: das gibt es! Facebook, Twitter und Co an der VHS. Faszinierend! Damit halte ich Social Media für „im Volke und im Alltag“ angekommen. Ein wenig muss noch an den Privatsphäre-Einstellungen geschraubt werden, nicht jeder möchte lesen, was die Nachbarin gerade tut. ;)

    Wofür ich Social Media nicht halte: für „in den Unternehmen“ angekommen! Leider! Auch das ist faszinierend für mich, irgendwie. Social Media scheint so eine Bottom-Up-Bewegung zu sein. Grassroots. „Das Volk“ hat es schon und kann es (wollte erst schreiben: beherrscht es, aber nun ja….), da wird Kommunikation ganz im Social Media Sinne gelebt. In den Unternehmen hingegen ist die Kommunikation noch sehr „starr“ und selbst wenn man eine Facebook-Fanpage hat, dann hat man die, weil man es eben „heutzutage muss“. Da ist nichts von der „Leichtigkeit“ zu spüren, die ich oft im Bezug auf die Kommunikation in den sozialen Medien wahrnehme. Ja, eine gewisse Leichtigkeit bei der Kontaktaufnahme, beim Kontakthalten, eine kommunikative Leichtigkeit, leichte Kommunikation. Da tun sich die Unternehmen noch schwer damit.

    Zusammenfassend zu meinem Beitrag zur #SoMM Blogparade bleibt mir zu sagen: Social Media sind eine faszinierende Facette meines Alltags und auch des Alltags meiner Kinder. Als meine berufliche Aufgabe sehe ich es nun an, Social Media zum Alltag eines Unternehmens zu machen und diesem Unternehmen eine faszinierende Facette hinzuzufügen.

     

  • Social Media Redaktionsplan – ganz persönlich!

    In einem Gastartikel auf dem Blog von Stefan Hoffmeister beschäftige ich mich mit dem Thema „Der Social Media Redaktionsplan – Das unbekannte Wesen„.

    Die Ausführungen sind sehr allgemein gehalten und sehr theoretisch. Natürlich! Daher möchte ich hier noch ein paar persönlichere und praktischere Anmerkungen und Tipps ergänzen.

    Mein ganz persönlicher Social Media Redaktionsplan

    Wie bereits im Artikel geschrieben bevorzuge ich die Planung per Kalender. Ich liebe Listen ;) – finde aber für den Social Media Redaktionsplan die Kalenderform deutlich übersichtlicher. Ich arbeite dazu mit einer Excel-Arbeitsmappe. Jeder Monat bekommt ein eigenes Blatt, oberhalb und unterhalb des eigentlichen Monats werden automatisch die letzten paar Tage des vorhergehenden bzw. die ersten paar Tage des nachfolgenden Monats angezeigt, so behalte ich den Überblick über die Monatsgrenzen hinweg.

    Am Jahresanfang plane ich in diese Kalenderblätter tatsächlich das gesamte Jahr ein. Also halt Feiertage, Jahrestage, Messen – eben diese allgemeinen und individuellen Termine. So sehe ich schon mal grob, wo Lücken bleiben, die mit Inhalten gefüllt werden. Plane ich ein bestimmtes Thema in einem Monat mehrfach aufzugreifen, so setze ich das auch gleich als „Monatsthema“ fest. Manchmal ergibt sich das Monatsthema auch schon aus den individuellen Terminen, die auf den Social Media Kanälen begleitet werden. Ausserdem plane ich lose „Serien“ von Artikeln, beispielsweise Interviews oder Buchvorstellungen, auch schon grob in die bestehenden Lücken ein.

    Die eigentliche Inhaltsplanung mache ich dann aber „akut“. Das läuft dann tatsächlich nicht für das gesamte Jahr oder Quartal, sondern eher so maximal 4 Wochen im Voraus. Ich plane dann Artikel, Postings und so weiter, recherchiere, frage bei den Kollegen nach, mache die Interviews, bitte um Buchvorstellungen (oder lese selber etwas thematisch passendes) und und und. Aber: Nicht alles, was ich an Material bekomme, wird sofort verwendet. Ich teile die Inhalte möglichst gleichmässig auf – auch dabei ist mir der Social Media Redaktionsplan ein sehr gutes grobes Gerüst.

    Ich wäre gespannt, noch ein paar Ideen aus der Praxis anderer Social Media Manager zu hören. Man lernt ja nie aus und immer nur dazu und wer weiß, vielleicht hat der eine oder die andere noch einen Tipp, mit dem mein persönlicher Social Media Redaktionsplan noch gepimpt werden kann!? Wie plant ihr eure Inhalte? Wie geht ihr grob vor?

  • Neue Visitenkarten zur #rp13

    Wie viele andere habe auch ich es getan und mir neue Visitenkarten für die #rp13 bestellt. Es gab ein besonderes Angebot für re:publica Gäste in Zusammenarbeit mit moo.com. Das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!

    Schick sind sie geworden, finde ich! Mal sehen, ob ich die eine oder andere davon auf der re:publica loswerde. ;)