Kategorie: Allgemein

  • Musik bei der Arbeit mit Focus@Will

    Meine absolut beste Entdeckung im Moment: die Webseite von Focus@Will. Ich bin eigentlich jemand, der beim Arbeiten nie Musik hört, da ich viele Lieder kenne und mitsummen oder mitsingen kann. Das lenkt mich total ab. Selbst bei Klassik ist es so, dass ich mehr zuhöre als zu arbeiten, wenn sie im Hintergrund läuft.

    Andererseits wiederum lasse ich mich gerade im Moment total schnell ablenken. Ich kann eigentlich gut fokussiert arbeiten, wenn ich alleine im Arbeitszimmer bin. Aber auch das gelingt einem ja nicht immer. Homeoffice ist eine gute Herausforderung für die Konzentration und das Durchhaltevermögen. ;)

    Und an dieser Stelle kommt Focus@Will ins Spiel. Focus@Will ist für mich wie eine Meditation und führt meine Gedanken immer wieder zielgerichtet auf meine Arbeit hin.

    Focus@Will

    Focus@Will spielt genau die richtige Musik ab, um sich konzentrieren zu können bzw. um die Konzentrationsspanne zu erhöhen. Das Ganze basiert auf neurowissenschaftlichen Forschungen. Die Musik hilft einem, sich auf die Arbeit zu fokussieren und Ablenkungen auszublenden. Klingt wie ein Wunder, ist aber tatsächlich so.

    Die Hintergrundmusik von Focus@Will wirkt beruhigend auf das limbische System, als auf die Teile des Gehirns, die immer auf der Hut sind vor Gefahr, oder auf der Suche nach Ablenkungen wie Essen. Jedes Musikstück ist in Phasen aufgeteilt, die sich aus neurowissenschaftlichen Forschungen ergeben. Dabei sind Intensität, Geschwindigkeit, Aufnahmestil, Tonalität und vieles mehr genau darauf abgestimmt, wie unser Gehirn an einer Aufgabe arbeitet. Jede Phase eines Musikstücks unterstützt damit aktiv unsere Konzentration und reduziert Ablenkungen.

    Es gibt verschiedene Musikkanäle, aus denen man wählen kann. Neben Classical unter anderem auch Ambient und Acoustical, Chillige Musik und noch einiges mehr. Man kann sich einen kostenlosen Account anlegen, bei dem sich jedoch die Musikstücke immer wieder wiederholen. Für geringes Geld bekommt man jedoch auch einen Pro-Account, bei dem man beispielsweise die Länge der Konzentrationsperiode einstellen kann und auch mehr Auswahl bei der Musik hat.

    Für mich persönlich hat sich die Ausgabe für den Pro-Account bereits gelohnt. Ich arbeite mit Focus@Will konzentrierter als zuvor und komme so mit meinen Aufgaben schneller vorwärts. Schon anfangs mit dem kostenlosen Account habe ich das festgestellt und nachdem es sich Tag für Tag wieder bewiesen hat, habe ich die paar Euro investiert. Focus@Will läuft bei mir eigentlich täglich im Hintergrund, seit ich es entdeckt habe. Oft habe ich nur wenig Zeit für meine Arbeiten, da mein Zeitplan sich sehr nach den Terminen meiner Kinder richten muss. Seit ich mit Focus@Will arbeite, komme ich deutlich schneller voran und kann auch durchaus (am besten natürlich mit Kopfhörern) arbeiten, wenn um mich herum der Bär steppt.

    Ich bin sehr gespannt. Habt ihr auch schon Erfahrungen gemacht mit Focus@Will? Oder könnt ihr sogar Radio hören während der Arbeit, ohne dass es euch ablenkt? Testet doch einfach mal den kostenlosen Account und schreibt mir gerne einen Kommentar dazu.

    Fotocredit: Julien Christ  / pixelio.de

  • #rp14 – Call for Papers gestartet

    Auch kommendes Jahr findet natürlich wieder die re-publica statt – und da es nicht mehr so wahnsinnig lange hin ist bis dahin, startete jetzt der Call for Papers für die #rp14

    re:publica 14 - INTO THE WILD

    Das Motto lautet „Into the Wild“ und man darf bereits gespannt sein, was für tolle Vorträge sich dahinter verbergen werden. Wer noch einmal in Erinnerungen schwelgen will oder immer noch nicht alle Vorträge vom letzten Jahr nachgeschaut hat, dem sei der YouTube-Kanal der re-publica ans Herz gelegt, dort finden sich alle aufgezeichneten Sessions der #rp13 – und auch Material der Vorjahre.

    Ich bin, wie auch letztes Jahr, voraussichtlich ebenfalls vor Ort – aber sicherlich nicht mit einem Vortrag. ;) Dafür aber auf jeden Fall, um nette Menschen zu treffen, neue Bekannte und alte Freunde zu sehen und natürlich für jede Menge Information, die riesige Party und das tolle Feeling! Ich freu mich jetzt schon drauf!

     

  • Kindle günstig für nur noch 49 Euro

    Derzeit besteht die Möglichkeit, einen Kindle günstig wie nie zu erwerben. Amazon senkt kontinuierlich den Preis für sein Einsteigermodell des eBook-Readers Kindle. Inzwischen ist das Gerät für nur noch 49 Euro zu haben und damit ein echtes Schnäppchen. Für diesen Preis bietet der Kindle ein echt geniales Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Mit einem geringeren Gewicht als ein Taschenbuch speichert der Kindle bis zu 1400 Bücher. Über das integrierte WLAN sind diese in Windelseile von Amazon heruntergeladen. Und: Es gibt Hunderte kostenfreier Bücher im Amazon Kindle Shop.

    Kindle günstig kaufen vor allem für eBook-Autoren

    Für alle Autoren, die ihre Bücher über Amazon KDP veröffentlichen wollen, bietet es sich an, einen eigenen Kindle zu haben. Zumindest das Einsteigermodell zu diesem günstigen Preis sollte drin sein. Mit Hilfe einer Software wie Calibre kann man so seine Manuskripte umwandeln und sich direkt auf dem Kidle anschauen, wie das Buch dort aussehen wird. Oft erkennt man so noch Fehler oder sieht eher, was noch anders formatiert werden sollte. Ich rate Kunden, die mich mit dem Lektorat Ihres eBook-Manuskriptes beauftragen, in vielen Fällen dazu, sich ihr Buch auf jeden Fall vor Einreichung bei Amazon KDP auf einem Kindle anzuschauen.

    Alternative: Kindle Paperwhite

    Wer mehr liest und den Kindle auch wirklich nutzen will, dem sei der Kindle Paperwhite ans Herz gelegt.

    Und wer noch keine Weihnachtsgeschenke hat: Auch unter dem Weihnachtsbaum machen sich die Kindle-Modelle allesamt sehr gut und nehmen nur wenig Platz weg! ;)

     

  • This is how I work

    This is how I work – Schon wieder ein Blogstöckchen. Das kam schon vor einiger Zeit von Minsworld herübergeflogen, aber ich komme leider erst heute dazu, es zu beantworten.
    Original angezettelt wurde das Stöckchen in den Donnerhallen.

    This is how I work

    Bloggerinnen-Typ: Für jedes Thema ein Blog, so irgendwie. Die werden dann aber doch leicht gemischtthematisch bestückt. Bestückung immer dann, wenn ich Zeit, Lust und eine Schreibidee habe. Also sehr spontan!
    Gerätschaften digital: ein Laptop, ein PC und ein iPad2
    Gerätschaften analog: ana-was? Analog? Ähm, ich hab hier immer ne Liste liegen, einfach ein A4-Block, auf dem mit rot aufgeschrieben wird, was noch zu tun ist (auch die Blogideen) und wenn erledigt, wird mit blau durchgestrichen. Wenn viel durchgestrichen ist und/oder der Platz unten knapp wird, schreib ich die Liste neu, so dass wieder Platz drauf ist.
    Arbeitsweise: Chaotisch und lustgesteuert bis hin zu organisiert und durchgeplant, da ist alles drin und auch alle Zwischentöne möglich.

    Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

    Alle meine Blogs laufen auf WordPress, mit mehr oder weniger PlugIns. Bloggen geschieht also oft online direkt im Backend – Ideen werden oft auch direkt dort als Entwurf hinterlegt, dann ist wenigstens alles schon da, wo es hingehört. Auf dem iPad arbeite ich mit der WordPress-App und auch teilweise mit der App „Posts“ – jede von ihnen alleine genügt mir nicht, eine Mischung wäre toll, so nutze ich halt beide. Da ich spontan blogge, recherchiere ich direkt online, Bookmarks spar ich mir meist.

    Wo sammelst du deine Blogideen?

    Überall! Bei Twitter, bei Facebook und in diesem „real life“.

    Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

    Alles gleich da speichern, wo es veröffentlicht werden soll. Und einen 10-Finger-Schreibkurs machen, das spart unheimlich viel Zeit! ;)

    Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

    Vor dem Update kam ich unglaublich gut mit Wunderlist zurecht, seither irgendwie nicht mehr wirklich. Schade! Ich arbeite aber meist alles gleich ab, was ich so zu tun habe und für alles andere nutze ich meine a4-Totholz-Liste. ;) Was mir unterwegs einfällt, schicke ich mir selbst als Mail.
    Ja, vielleicht wird es Zeit, sich mal wieder nach einer sinnvollen To-Do-List-App umzuschauen…

    Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

    Telefon? Also, ich brauche mein iPhone, aber telefonieren tu ich damit nicht wirklich. Also, nur sehr sehr selten, wenn ich ehrlich bin. Und unseren Festneetzanschluss haben wir auch nur, weil darüber das Internet läuft, ich denk, sonst hätten wir den nicht.
    Ohne was ich sonst nicht leben könnte? Hm, ich glaube, ich könnte auf den Rest ganz gut auch verzichten – was eine gute Übung wäre für den Traum von der Backpacking-Dauer-Weltreise. Wobei, meinen Kindle Paperwhite würde ich da zusätzlich zu iPhone, iPad und Laptop doch noch mitnehmen wollen, denke ich…

    Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

    Besser? Keine Ahnung. Ich kann ein paar Dinge ganz gut, aber ob ich die nun besser kann als andere? Das wage ich nun doch zu bezweifeln!

    Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

    Nichts! In meinem Homeoffice-Großfamilien-Haushalt ist es oft laut genug, so dass ich nur zu gerne auf musikalische Hintergrundgeräusche verzichte und mich an der himmlischen Ruhe erfreue, die das Gezwitscher der Vögel im Garten und das Gegacker der Hühner im Hühnerhof unseres Nachbarn für mich darstellen.

    Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

    Eule. Definitiv. Aber wenn man Kinder hat, die in die Schule müssen, wird man zur Lerche gemacht. Gar nicht gut für mich. Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, wenn die Kids groß genug sind, frühs vor der Schule ohne mich zurecht zu kommen, so dass ich liegenbleiben und ausschlafen kann und lieber abends noch ein paar Stunden aktiv werden, wenn Kinder und Schatz im Bett sind.

    Eher introvertiert oder extrovertiert?

    Introvertiert. Eigentlich. Aber oft genug wird man gezwungen, extrovertiert zu agieren, so dass man das einfach überspielen muss. Kostet viel Kraft, geht aber.

    Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

    Anja, wenn sie mag und noch nicht hat. Antworten von Heike fände ich spannend zu lesen.
    Und ansonsten darf gerne zugreifen, wer möchte…

    Der beste Rat den du je bekommen hast?

    „Don’t worry, be happy“ und „Energie folgt den Gedanken“

    Noch irgendwas wichtiges?

    Dieses Leben ist das beste, was du hast. Mach was draus!

  • 10 Schritte für den Umzug von iGoogle zu Feedly

    Der Umzug von iGoogle zu Feedly wurde langsam notwendig. Bisher hatte ich meine RSS-Feeds auf mehreren iGoogle-Seiten verteilt, schön thematisch angeordnet. Und damit lebte ich sehr gut und kam prima zurecht. Nun wird ja aber nicht nur der Google Reader sondern auch iGoogle demnächst abgeschaltet und so wurde es langsam Zeit, sich an einen neuen Reader zu gewöhnen. Nach einigem Suchen und Forschen im Netz bin ich auf Feedly gestoßen und habe mich von den guten Kritiken leiten lassen und mir Feedly als neuen RSS-Reader ausgesucht. Inzwischen bin ich begeistert von Feedly und kann es nur weiterempfehlen.

    Umzug von iGoogle zu Feedly

    Der Umzug von iGoogle zu Feedly allerdings war alles andere als einfach. Feedly importiert zwar die RSS-Feeds vom Google Reader, jedoch nicht direkt von iGoogle. Nach einigem Suchen fand ich ein Workaround, das ich hier gerne vorstellen möchte.

    10 Schritte für den Umzug von iGoogle zu Feedly

    1. Logg dich in deinen Google-Account ein.

    2. Lade dir das iGoogle Backup-File runter und öffne es in einem Texteditor deiner Wahl. Markiere den gesamten Inhalt der Datei mit Strg+A und kopiere ihn mit Strg+C in den Zwischenspeicher.

    3. Kopiere den gesamten Inhalt der Datei mit Strg+V in das obere Feld dieses XML-zu-OPML-Umwandlers und klicke dann auf „Convert to OPML“. (Keine Angst, die DAten werden hier nicht gespeichert und/oder anderswo hingeschickt, es wird lediglich die XML-Datei in eine OPML-Datei umgewandelt.)

    4. Klicke in das untere Feld und markiere den gesamten Inhalt mit Strg+A und kopiere ihn mit Strg+C in den Zwischenspeicher.

    5. Kopiere den Inhalt deines Zwischenspeichers in eine neue Textdatei und speichere diese unter dem Namen: igoogle-subscriptions.xml.

    6. Gehe auf der Einstellungsseite vom Google Reader auf Import/Export und wähle dort die gerade gespeicherte Textdatei aus. Ein Klick auf „Hochladen“ genügt und all deine RSS-Feeds werden von iGoogle zu Google Reader importiert.

    7. Mit Firefox auf die Feedly-Seite surfen und dort auf „Get Feedly for Firefox“ klicken. Den Anweisungen zur Installation des Firefox-AddOns für Feedly folgen. Am Ende muss Firefox neu gestartet werden.

    8. Erneut die Feedly-Seite aufrufen und dort auf „Connect to Google Reader“ klicken. Im aufpoppenden Fenster in dein Google-Konto einloggen und Feedly den Zugriff auf deinen Google-Reader erlauben. Feedly hat nun Zugriff und all deine RSS-Feeds haben den Umzug von iGoogle zu Feedly überstanden.

    Umzug von iGoogle zu Feedly

    9. Feedly erreichst du jederzeit auf kürzestem Weg in deinem Firefox per Klick auf das Feedly-Symbol neben der Adressleiste (Firefox 20.0.1).

    10. Eine tolle Anleitung, wie du mit Feedly arbeiten kannst, gibt es bereits, daher verzichte ich darauf.