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„The Sketchnote Handbook“ – Buchempfehlung zur #rp13

sketchnote

Eine Rezension zu Mike Rohde „The Sketchnote Handbook“

Mitschriften fand ich bisher immer doof. Schon im Studium habe ich Mitschriften gehasst. Man hatte eh das eine oder andere verpasst und dann war es nicht vollständig. Geht mir heute noch so, dass ich es hassen bei Vorträgen Mitschriften machen zu müssen. Und – ganz ehrlich – noch nie habe ich eine meiner Mitschriften danach noch einmal angeschaut! Nie! Eigentlich nicht einmal wirklich die Mitschriften im Studium, nur, weil ich ja irgendwie lernen musste, was ich in den Klausuren hinschreiben muss.

Und dann machte es letzte Woche plötzlich *peng*. Auf Twitter postete Anja Lorenz eine Mitschrift von einer Session und ich dachte, GENAU SO sollten Mitschriften aussehen. Mit Bildern, Icons, witzig, aufgelockert und nicht immer nur Text. Und ich lernte, dass es einen Namen dafür gibt: Sketchnotes! I was intrigued!

Anja meinte, es sei nicht so schwer, einfach mal anfangen. Ich bin aber so sehr Perfektionist, dass ich gerne erst mal bissl Theorie dazu lesen/hören wollte. Ich fand heraus, dass es auf der #rp13 sogar einen Sketchnoting-Workshop geben wird – zu einem Zeitpunkt, zu dem ich noch im Zug sitzen werde. *grrrr* Also eben doch pure Theorie aus nem Buch und siehe da, ich fand

The Sketchnote Handbook

Bestellt, geliefert und über’s Wochenende durch“gearbeitet“. Und ich muss sagen, es ist ein wirklich tolles Buch. Man nimmt es in die Hand und es hat einen schon gefangen. Es fühlt sich gut an – und wenn man es aufschlägt, ist man überrascht, nicht nur Text darin zu finden. Dabei sollte es einen gar nicht überraschen, es geht ja schliesslich darum, eben nicht mehr nur Text zu produzieren.

Die Aufteilung des „Sketchnote Handbook“ in verschiedene Kapitel gefällt mir sehr gut. Anfangs die „graue“ Theorie, schon als praktische Übung in Sketchnotes verpackt. Dann wird es immer praktischer und man erfährt, wie man beim Erstellen einer Sketchnote vorgehen kann. Und ganz am Ende dann folgen tatsächlich Übungen, vor allem zur Verzierung der Sketchnotes mit Bildchen und Männchen und der Hinweis, dass man nur durch Übung immer besser wird, was die eigenen Sketchnotes angeht.

Sketchnote Handbook

Aufgelockert wird das Sketchnote Handbook mit Sketchnotes, mit Hilfe derer sich verschiedene bekannte Sketchnoter vorstellen. So sieht man schon auf den ersten Blick, wie unterschiedlich Sketchnotes sein können und dass jeder seinen eigenen Stil entwickelt. Manche dieser Sketchnotes fand ich nicht schön, das ist also so gar nicht mein Stil. Andere fand ich toll, ich denke mal, die entsprechen dann auch eher meinem eigenen Stil.

Nun brenne ich tatsächlich darauf, irgendeine Möglichkeit zu bekommen, für irgendetwas Sketchnotes anzufertigen. Ob ich das dann auch auf der #rp13 mache, weiß ich noch nicht. Eigentlich schon, aber ich möchte mich da jetzt nicht unter Druck setzen. ;) Das Buch kann ich allen nur empfehlen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Graphic Facilitation kam mir schon ein paar Mal auch beruflich unter, erst mit diesem Buch wage ich mich nun selber ran…

 

http://vg07.met.vgwort.de/na/13334e45f27c4f27ab5dfea490fb0bb9

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